„Es gibt kein gemeinsames Einschlafen und kein Kuscheln, Robyn. Nur Sex. Ich werde dich nehmen. Hart und schnell. Ich werde dich so lange nehmen, bis ich das Interesse an dir verliere. Ich werde dich jede Nacht besitzen und dafür sorgen, dass du um mehr bittest. Das gilt für ein Jahr. Du wirst 365 Nächte lang nackt in meinem Bett liegen. Danach ist deine Schuld beglichen. Ich werde vergessen, dass es dich gibt. Und du wirst vergessen, dass jemals etwas zwischen uns passiert ist. Wenn du nicht sofort meine drei Millionen Euro hast, bleibt dir keine andere Wahl, als dich meinem Willen zu beugen.“
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Eine Nacht sollte eigentlich nur Spaß bedeuten, nicht damit enden, dass man aufwacht und an den Meistbietenden verkauft wurde. Noch bevor ich überhaupt begriff, was passiert war, hatte mein Boss mich gekauft. Ein Mann mit einem eiskalten Herzen, ein Albtraum als Arbeitgeber, der nun meine Existenz kontrollierte und mich wie einen kleinen Vogel in einen goldenen Käfig sperrte. Gefangen zwischen unmöglichen Entscheidungen blieb mir nichts anderes übrig, als seinem dunklen Handel zuzustimmen.
Spade Kolby ausgeliefert, einem Mann mit unermesslichem Reichtum, grenzenloser Macht und einer geheimnisvollen Vergangenheit, die so dunkel war wie die Nacht, erkannte ich bald, dass die Rettung durch den eigenen Chef ihren Preis hat. Nichts im Leben ist kostenlos. Der einzige Weg, meine Schuld zu begleichen, ist, seine Frau zu werden und meine Freiheit aufzugeben.
Doch in dem Moment, in dem sich unsere Haut berührt, entflammt etwas zwischen uns. Je länger ich versuche, seinem brennenden Verlangen zu widerstehen und mich gegen den festen Griff zu wehren, mit dem er mein Herz gefangen hält, desto schwieriger wird es. Ich weiß, dass nichts Gutes daraus entstehen kann, wenn ich mich in ihn verliebe.
Ich kenne die unvorstellbaren Folgen einer Flucht. Ein einziges Fingerschnippen von ihm könnte mein Leben zerstören, seine Worte könnten mich innerlich zerreißen, und die unzerbrechliche Verbindung zwischen uns hält mich gefangen.
Denn vielleicht verschwindet seine Besessenheit von mir, sobald er bekommt, was er will. Oder vielleicht ist er doch nicht so grausam, wie ich immer geglaubt habe.