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Chapter 2 Verstoßen werden

Als Natalia sah, dass sich die Dinge so entwickelten, wie sie es sich wünschte, lächelte sie und sagte zu Daniel: "Papa, im Moment wissen nur wir über diese schändliche Sache, die Yvonne getan hat, Bescheid." Wenn jedoch etwas durchsickert, wird unser Familienruf ruiniert sein. Nicht nur das, auch die Familie Schultz könnte wütend werden, was unsere Zusammenarbeit beeinträchtigen würde. Du musst schnell handeln, bevor die Dinge außer Kontrolle geraten."

Daniel funkelte Yvonne an.

"Verlass sofort dieses Haus. Komm nicht zurück, bevor du dieses Ding nicht los bist!"

"Papa, warum glaubst du Natalia statt mir?", fragte Yvonne, während sie sich die Brust hielt und mit tränenden Augen ihren Vater ansah.

Daniel antwortete nicht. Dennoch drückten seine Augen aus, wie er sich fühlte.

Yvonnes Herz sank. Ihr Vater verließ sie. Sie wusste, dass die Chancen in diesem Haushalt gegen sie standen; sie konnte hier nicht länger bleiben, selbst wenn sie das Kind abtreiben würde.

Diese Menschen waren nicht mehr ihre Familie. Sie war ganz allein auf dieser Welt.

Yvonne legte plötzlich den Kopf zurück und lachte laut auf. Tränen strömten über ihre Wangen.

"Oh, Papa! Du bist so ein lustiger und ahnungsloser Mann. Du hast nicht einmal versucht, meine Version der Geschichte zu hören. Du hast einfach Natalias Wort dafür genommen. Siehst du mich immer noch als deine Tochter? Seit dem Tod meiner Mutter hast du aufgehört, dich um mich zu kümmern. Es scheint, du hast nur auf den Tag gewartet, um mich loszuwerden, nicht wahr?"

Daniel schaute weg, als ob ihn diese Worte kaltlassen würden.

Yvonne schloss die Augen und nickte. Nach einer Weile öffnete sie die Augen wieder mit Entschlossenheit. "Gut, ich werde dieses Haus verlassen. Aber ich werde keine Abtreibung vornehmen lassen. Von nun an will ich mit dieser Familie nichts mehr zu tun haben. Deine Tochter, Yvonne, ist tot in dem Moment, in dem ich diesen Ort verlasse!"

Damit drehte sich Yvonne auf dem Absatz um und stürmte mit Entschlossenheit hinaus. Den Anwesenden im Wohnzimmer fiel die Kinnlade herunter. Sie starrten ihr schockiert hinterher.

Erst nach einigen Sekunden meldete sich Natalia zu Wort: "Papa, ich werde zu ihr gehen und sie überreden."

Tränen strömten über Yvonnes Gesicht, als sie aus dem Haus trat, das sie einst kannte.

"Warte mal!" Plötzlich erklang Natalias Stimme von hinten.

Yvonne blieb abrupt stehen und drehte sich um. Sie sah, wie Natalia sie boshaft anlächelte. Diese Hexe zeigte ihr wahres Gesicht, jetzt, da niemand zusah.

"Du hast bekommen, was du schon immer wolltest. Was willst du noch tun?" Yvonne fragte, während sie ihre Tränen abwischte und die Arme verschränkte.

"Willst du nicht wissen, wer der Vater deines Babys ist?"

Als sie das hörte, weiteten sich Yvonnes Augen vor Schock. "Weißt du, wer der Vater ist? Warte verdammt noch mal! Hast du... Hast du inszeniert, was in jener Nacht passiert ist?"

"Ja!" Natalia trat näher und sagte stolz: "Ich bin der Kopf dahinter. Als gute Schwester dachte ich, dass du das Vergnügen erleben musst, eine echte Frau zu sein. Ich habe alles so gut geplant. Ich habe sogar ein Aphrodisiakum in deinen Alkohol gegeben. Sag mir, wie hast du dich in dieser Nacht gefühlt? Ich habe dem Hooligan gesagt, dass er dich befriedigen soll. Es hat dir gefallen, oder?"

Alles, was in dieser Nacht passiert war, ergab jetzt einen Sinn.

Während des Beischlafs stellte Yvonne fest, dass sie stöhnte und mehr von diesem Mann wollte. Es stellte sich heraus, dass sie unter Drogen gesetzt worden war! Natalia war so bösartig!

"Verdammt sollst du sein, Natalia! Du bist die bösartigste Person, der ich je begegnet bin!" Yvonne fluchte durch zusammengebissene Zähne. Allerdings verschränkte Natalia die Arme und lächelte sie an. "Du hast mich unterschätzt, Yvonne. Ich war bereit, alles zu tun, um dich rauszuschmeißen. Wenn du klug genug gewesen wärst, hättest du längst gehen sollen! Ich bin jetzt die einzige Tochter unseres Vaters. Wie kannst du mit mir um das Familienerbe und Cillian konkurrieren? Du trägst das Kind eines Halunken, den du vielleicht nie wiedersehen wirst. Welcher Mann würde jetzt mit dir zusammen sein wollen? Wohin wirst du von hier aus gehen? Dein Leben ist ein Chaos. Wie kann jemand so unglücklich sein? Ha-ha!" Natalia stieß ein bösartiges Lachen aus, ihre Augen funkelten vor unermesslichem Glück.

Yvonne wünschte, sie könnte ihr ins Gesicht schlagen oder sie zu Tode würgen. Sie ballte die Fäuste und sagte mit tiefer Stimme: "Du hast mein Leben ruiniert. Ich werde dich nicht gehen lassen. Du Schlampe!"

Im nächsten Moment gab sie Natalia eine heftige Ohrfeige.

Blut sickerte sofort aus dem Winkel von Natalias Mund. Sie erstarrte für einen Moment.

"Wie kannst du es wagen, deine schmutzige Hand an mich zu legen? Willst du sterben?"

Natalia sprang sofort auf sie los. Die beiden balgten sich, kratzten sich gegenseitig wie Katzen. Yvonnes Augen loderten jetzt. Sie hatte nur einen Gedanken im Kopf: mit diesem Teufelsweib zugrunde gehen.

"Autsch!"

Plötzlich wurde Yvonnes Haar von hinten gezogen. Sie taumelte zurück, stolperte und fiel hart zu Boden. Ihre Hände flogen sofort zu ihrem Bauch.

Als Natalia Daniel dort stehen sah, warf sie sich in seine Arme und weinte kläglich: "Papa, ich bin nur rausgekommen, um Yvonne zu sagen, dass sie nicht so impulsiv sein soll. Anstatt mir zuzuhören, beschuldigte sie mich, deinen Geist vergiftet und dich und Cillian ihr weggenommen zu haben. Sie hat mich fast umgebracht. Ich hatte solche Angst."

Daniel tätschelte Natalias Rücken. Dann starrte er auf Yvonne hinab und rief: "Du niederträchtiges Mädchen! Wie kannst du es wagen, deine Schwester töten zu wollen? Ich habe die Nase voll von dir. Du bist nicht mehr meine Tochter. Geh und komm nie wieder zurück!"

Der Schmerz in Yvonnes Herzen war unerträglich. Trotzdem stand sie einfach auf und ging entschlossen fort.

Ihr Vater war nun für sie gestorben. Das Kind in ihrem Bauch war nun die einzige Familie, die sie noch hatte.

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Kapitelliste

515 Kapitel insgesamt

  1. Kapitel 1Chapter 1 : Ungeplante Schwangerschaft
  2. Kapitel 2Chapter 2 Verstoßen werden
  3. Kapitel 3Chapter 3 Schöner Taschendieb

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